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Chronik des Ortes Wallichen

 

1143

Ersterwähnung Wallichens in einer Mainzer Urkunde (Walren)

1241

Erwähnung Waldege mit Kirche (Kapelle) - Der Abt von Bürgel erhebt Anspruch auf sie

1265

1 Verkauf des einen Rittergutes von Heinrich Schenk von Apolda an das Kloster Pforta für 168 Mark Silber

1273 - 1286

Kloster Pforta kauft insgesamt 10 1/4 Hufen in Wallichen

1433

Ein Mönch kauft den Wallicher Weinberg und schenkt ihn dem Kloster Bürgel.

1513

Wallichen wird an Erfurter Bürger verpfändet.

1531

Wallichen geht mit Klosterbesitz an Kurfürsten. Der Ort wird sächsisch.

1550

Es gibt eine Landkarte (heute im Dommuseum Fulda), die "Walch an der Gramme" erwähnt.

1634

Beginn des Kirchenbuches (Taufen, Trauungen, Trauerfeiern)

1634 - 1639

40 Sterbefälle im Ort

1640 - 1655

10 Sterbefälle. Keine Todesangaben. Beim Ortsschreiber ist zu lesen: "erschossen von kaiserlichen Truppen".

1651

Ziegler veräußert den Hof als Brandstätte an Oberstleutnant Beyer. Beyer lässt als Besitzer des Rittergutes dasselbe (1666 fertig) und die Kirche wieder aufbauen.

1653

Kirche wahrscheinlich in der heutigen Form erbaut.

1679

Teilung des Rittergutes in Ober- und Unterhof

1739

Nach mehreren Umbauten definiert die ehemalige Turmfahne das Jahr 1739

1740

Glocke in der Wallicher Kirche

1813

27 Menschen in Wallichen sterben. Verhängnisvolle Zeit, Plünderung, Schrecken, Raub. Es bleibt nichts mehr. Der Pfarrer stirbt.

1830

Es gibt eine Turmuhr in Wallichen.

1837

Nachwinter noch im April Seit dem 30. Okt. War die "Luft schneidend kalt". Wallichen war im Schnee versunken "nur noch die Dächer (waren) zu sehen"

1849

Wallichen verliert die Gerichtsbarkeit. Das Gefängnis wird 1850 aufgelöst.

1852

Pfarrer Gensler wird in das Seelsorgeamt eingeführt.

1876

Im Juli/August gibt es eine große Dürre.

1895 - 1896

Bau der Wallicher Schule

1920

Wallichen gehört nun zu Thüringen, vorher zum Großherzogtum Sachsen

1944

Im 2. Weltkrieg richten Brand- und Sprengbomben in Wallichen großen Schaden an. Ein Todesopfer war damals zu beklagen.

1946

Das Gebäude des Oberhofes wird abgerissen.

1947

Entstehung der Neubauernhäuser am Ortseingang

1952

Gründung der LPG Typ I. Auflösung des Sportvereins in Wallichen

1956

Umwandlung der LPG in eine LPG Typ III. In der LPG waren 8 Pferdegespanne vorhanden.

1959

Zusammenschluß der LPG Typ III mit Hochstedt und Wallichen zur LPG "Vereinte Kraft"

1966

Befestigung des Fußweges an der Ortseinfallstraße mit Betonplatten. Anpflanzung des Pappel-Wäldchens am Ortsausgang in Richtung Niederzimmern

1967

Wallichen erhält eine Ortssatzung vom Rat der Gemeinde Wallichen

Anfang 70iger Jahre

Bau der Straße zwischen Vieselbach und Wallichen

1974

Eingemeindung Wallichens in den Gemeindeverband Vieselbach, gemeinsam mit Hochstedt, Wallichen ist Ortsteil von Vieselbach

1981

Gartengaststätte in der alten Schule

1991

Verlegung der Trinkwasserleitung. Bis zu diesem Zeitpunkt erfolgte die Versorgung über Brunnen.

1994

Im Zuge der Gebietsreform wird Wallichen im Verbund mit Vieselbach und Hochstedt zur Landeshauptstadt Erfurt eingemeindet.

1997

Gründung des Kirchbauvereins / 1. Johannisfest in Wallichen

1998

Bikerhochzeit in Wallichen

1999

Ein Teil des seit Jahren leerstehenden Gutshauses fällt in sich zusammen

2001

Beschluß über die Bestätigung der Rahmenplanung für die Ortslage Wallichen

2003

Umstellung der Stromversorgung

2004

Wallichen wird zum Überschwemmungsgebiet erklärt

2005

Fußwallfahrt durch Wallichen mit dem Weltjugendtagskreuz

2006

10. Johannisfest an der Dorfkirche

2006

10. Biker- und Straßenfest

2007

Der Ort erhält neue Straßennamen. Neben der "Dorfstraße" gibt es jetzt auch eine "Kurt-Franke-Straße" und die Straße "Am Gänserasen"

2007

Beginn der Arbeiten am Schmutzwasserkanal

2012

Abbruch des alten Gutshauses

2014

Einweihung des neuen Streckenabschnittes Wallichen-Niederzimmern des Radfernweges "Thüringer Städtekette" http://www.erfurt.de/ef/de/service/aktuelles/am/2014/119477.html